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Kritik, wie sie sein muss… NOT!

Keine Schandtat, der sich die AOG noch nicht schuldig gemacht hat: Lustfeinde, Naturromantiker, Ökofaschisten und „antisexistische Tofuliebhaber“ sollen sie sein. Und nun erdreisten sie sich auch noch, für eine (sicherlich kritikwürdige!) Demo gegen Antisemitismus zu werben und das, obwohl sie doch selbst Antisemiten sind. Dass die folgenden „Argumente“ noch einmal gebracht wird, überrascht aber selbst uns.
Der_die Autor_In des sich auf solidem Indymedia-Ergänzungsspalten-Niveau bewegenden Blogs steckt offenbar in einem Dilemma: zwanghaft muss etwas herbeihalluziniert werden, was an den doofen „Antispes“ doch nun endlich mal wieder „kritisiert“ werden kann. Doch anstatt, wie so oft, die tatsächlich zu kritisierende fehlende Positionierung gegen pseudokritischen und gefährlichen Unsinn wie Antizionismus und Antisemitismus anzusprechen, wird der Spieß einfach umgedreht. Außerdem wird so getan, als hätten „Antispes“, in diesem Fall die AOG, tatsächlich etwas mit Tierrechten und der Gleichsetztung bzw. auch nur des Vergleichs zwischen der Shoa und Tierausbeutung zu tun. Doch um sich mit etwas auch nur oberflächlich auszukennen, müsste mensch sich erst damit befassen. Dass das aufgrund der zum Himmel schreienden Antiemanzipation in unseren Texten nicht zumutbar ist, verstehen wir selbstverständlich.

Hier also eine echte Perle, in der mal wieder von einem „staates der tiere“ (sic) u.Ä. schwadroniert wird.
Nur das mit der Polemik scheint der_die Verfasser_In noch nicht so recht verstanden zu haben.
Leider kann ohne Inhalt keine inhaltliche Kritik geübt werden.

Trotzdem viel Spaß.

„hoch den animalfarmism!“

Alles klar!?

Offenes Treffen am 04.01.

Wie bereits hier angekündigt, jeden 1. Montag im Monat gibt’s ein Offenes Treffen. Wir freuen uns auf Euch!
Treffpunkt: Kabale, 04.01.10, 18:30 Uhr.

Demo gegen Antisemitismus am 13.12. in HH

Wegen der Vorkommnisse am 25.10. in Hamburg wird es am 13.12. eine Demo gegen Antisemitismus geben. Die Demo soll am b-movie enden, wo anschließend der Film „Warum Israel“ gezeigt wird.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem b-movie

Gegen Antisemitismus & Antizionismus!
Auf nach Hamburg.

Aufruf des Bündnis‘ gegen Hamburger Unzumutbarkeiten:

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.

In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als „kleinere Rangeleien“ ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa „der Zionismus“ als „rassistisches Projekt“ bezeichnet, mittels dessen „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker.

Wir halten es für unerträglich,
dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten Aktion Saubere Leinwand abhängig machen soll;
dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden;
dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann.
»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als „Provokation“ versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.

Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.

Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.

Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.

Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

(Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, 18.11.09)

Veganer Infostand am 05.12.

Leider konnten wir den Termin nicht eher ankündigen, da unser Internet down war – trotzdem der Vollständigkeit halber: Am 05.12.09 gab es von 14-16 Uhr in der Göttinger Innenstadt einen Infostand zu Veganismus, Antispe und Co. Und wegen der Weihnachtszeit lockten gratis vegane Streusel-Schoko-Küchlein. Schade für die, die sich das entgehen lassen haben ;)

3. Treffen des AK „Feminismus & Tierbefreiung“ + veganes Infocafé am Fr, 27.11.

Nächstes Treffen des Arbeitskreises „Feminismus & Tierbefreiung“ ist am Freitag, den 27.11.09 im JuZI, zeitgleich mit dem veganen Infocafé (16-18 Uhr). Wir werden uns mit den dichotomen Zuordnungen von Männern, Frauen und Tieren befassen und den („menschlichen/männlichen“?) Kulturbegriff diskutieren. Neue Leute sind selbstverständlich willkommen.
Weitere Infos zum AK
Weitere Infos zum Café